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SDW stoppt Fällung von 90 Linden in Kasseler Allee
Kein Ort angegeben.

Die SDW Hessen hat mit ihrem Widerspruch eine von der Stadt Kassel geplante Fällung von 90 zum Teil 100-jährige Lindenbäumen in einer städtischen Allee in der Heinrich-Heine-Straße gestoppt.

Gunther Rausch als anerkannter Baumsachverständiger des Kreisverbandes Kassel Stadt und Land hatte vor Ort die meisten der Lindenbäume im Gegensatz zur Stadt Kassel als überwiegend vital eingestuft.Im Rahmen einer vom Landesvorsitzenden Bernhard Klug vorgenommenen Akteneinsicht hat sich der Verdacht erhärtet, dass die Stadt Kassel eine zwingend vorgeschriebene artenschutzrechtliche Prüfung auf Lebensrauminhalte nicht durchgeführt hat. Zudem handelt sich bei einer Allee um ein gesetzlich geschütztes Biotop nach § 13 des Hessischen Ausführungsgesetzes zum Bundesnaturschutzgesetz (HAGBNatSchG) http://www.rv.hessenrecht.hessen.de/lexsoft/default/hessenrecht_rv.html?p1=3&eventSubmit_doNavigate=searchInSubtreeTOC&showdoccase=1&doc.hl=0&doc.id=jlr-PflSchGAVHEpP1&doc.part=S&toc.poskey=#docid:4200488,1,20160101 Soll ein derartiges Biotop zerstört werden, braucht es hierfür eine Ausnahme von dem Verbot der Zerstörung eines gesetzlich geschützten Biotopes. Der Antrag zur Erteilung einer Ausnahme muss von der Behörde a) hinreichend geprüft und b) begründet werden. Beides ist in diese Falle nicht passiert.

Externe Links:

https://www.rtl-hessen.de/beitrag/kassel-sanierung-rodung-anwohner-baeume-umweltamt

https://www.hna.de/kassel/wehlheiden-ort99021/naturschuetzer-ueben-kritik-an-geplanter-baumfaellung-in-kassel-11743595.html

https://www.hna.de/kassel/wehlheiden-ort99021/naturschuetzer-und-stadt-kassel-streiten-ueber-rodung-in-heinrich-heine-strasse-ngz-11768404.html

https://www.hna.de/kassel/kassel-protest-gegen-faellung-von-90-baeumen-in-heinrich-heine-strasse-11760842.html

https://www.hna.de/kassel/heinrich-heine-strasse-frist-fuer-abholzung-nicht-mehr-einzuhalten-ngz-11805884.html

https://www.lokalo24.de/lokales/kassel/sanierung-heinrich-heine-strasse-verzoegert-naturschutzverbaende-legten-widerspruch-11780103.html

https://www.hna.de/kassel/heinrich-heine-strasse-in-kassel-passiert-mit-geld-und-auftraegen-ngz-11831184.html



70 Jahre SDW Hessen
Kein Ort angegeben.

Im Jahr 2018 feierte die SDW Hessen ihr 70jähriges Jubiläum. Ins Haus Lärche nach Weilburg kamen daher am 14. April 2018 über 160 Gäste aus den verschiedenen Untergliederungen, befreundeten Verbänden, aus der Landes- und Regionalpolitik und viele andere Freunde. Höhepunkt war der Festvortrag von Prof. Dr. Hermann Spellmann, Direktor der Nordwestdeutschen Forstlichen Versuchsanstalt in Göttingen. Er vermittelte den Zuhörern einen äußert interessanten Überblick über die Geschichte des Waldes seit der Gründung der SDW und ging dann auf die akuten Gefährdungen des Waldes durch die Folgen des Klimawandels aber auch der oft sehr naturfernen, menschlichen Vorstellungen ein. Sein Vortrag endete in der Forderungen nach einem effizienten Waldnaturschutz. Wir danken Herrn Prof. Spellmann für diesen hervorragenden Vortrag und dass wir seine Präsentationen ihnen hier zur Verfügung stellen können: Vortrag Prof. Dr. Hermann Spellmann

pdf-Download:

Vortrag 70 Jahre SDW Hessen



Flächenstilllegung im Wald
Kein Ort angegeben.

Das Thema Flächenstilllegungen im Wald beschäftigen Waldfreunde seit geraumer Zeit. Wird diese Diskussion doch von der Annahme bestimmt, dass der Wald der Beste ist, in dem sich der Mensch aus allem raushält und der somit nicht gepflegt oder bewirtschaftet wird. Es wird dabei vergessen, dass auch der Wald in Deutschland ein Teil unserer Kulturlandschaft und das Ergebnis jahrhunderter langer Forstwirtschaft ist. Noch vor dreihundert Jahren waren unsere Wälder extrem geplündert und nicht vergleichbar mit den sehr naturnahen Waldstrukturen von heute. Heute haben wir einen sehr baumartenreichen Wald, der zwar oft nicht der potentiell natürlichen Vegetation entspricht (diese bestände zu mehr als 95% Buche), aber dadurch für eine sehr große Biodiversität sorgt. Diese Vielfalt ist ein Nebeneffekt menschlichen Handelns.

Die SDW hält daher und aus anderen Gründen die Stilllegung von 10% des Hessischen Staatswaldes für kritisch. Ziel sollte es aus Sicht der anerkannten Naturschutzvereinigung auch weiterhin sein, den integrativen Naturschutzansatz (möglichst viel Naturschutz auf gesamter Fläche mit einem sinnvollen fachlich begründeten Konzept wie der „Naturschutzleitlinie für den hessischen Staatswald“) weiter zu verfolgen. Inselartige Großschutzgebiete von 500-1000 Hektar sorgen für eine Verinselung von Populationen und stehen der erfolgreichen Strategie der Lebensraumvernetzung (§ 21 Bundesnaturschutzgesetz: Biotopverbund, Biotopvernetzung) entgegen. Die SDW setzt sich daher dafür ein, dass im bewirtschafteten Wald statt weniger weit entfernter Großschutzgebiete lieber eine Vielzahl größerer und kleinerer hochwertiger Biotopstrukturen erhalten und gefördert (somit nicht befördert) werden und die bewirtschaftete Fläche mäßig, regelmäßig und unter Beachtung seiner Bedeutung für den Natur- und Artenschutz gepflegt wird. Die Naturschutzleitlinie muss hierfür auf Grund der Erfahrungen des letzten Jahrzehnts weiter entwickelt werden und sollte auch in den kommunalen und privaten Wäldern seine Anwendung finden.

pdf-Download:

Pressemitteilung - Land Hessen legt Wälder still, statt ernsthaften Klimaschutz zu betreiben 08.02.2019

Wald und Klimaschutz – Faktenpapier 11-2018

Waldbewirtschaftung und Biodiversität: Vielfalt ist gefragt 07-2017

Klimaschutzgutachten Wissenschaftlicher Beirat 11-2016

Klimaschutzwirkung des Wald- und Holzsektors - 2015

Bilanz im Biotop 02-2015


Terminliste
15.11.19
Hessisches Waldpädagogikforum
Haus Lärche in Weilburg

SDW in Hessens Unterverbänden


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