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Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW) begrüßt 12-Punkte Plan zum Schutz der Wälder im Klimawandel

Geld alleine wird die Wälder nicht retten –

Neue Wälder braucht das Land!

Der Landesverband Hessen der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald sieht im heute vom Ministerpräsident Volker Bouffier und Umweltministerin Priska Hinz vorgelegten 12-Punkte Plan einen ersten guten Schritt zur Rettung der hessischen Wälder.

Die Wälder leiden - über alle Baumarten hinweg - massiv unter dem Klimawandel. Deshalb begrüßt die SDW das Bekenntnis der Landesregierung, die entwaldeten Katastrophenflächen mit artenreichen Mischwäldern aufzuforsten und dabei auch den Kommunal und Privatwald zu unterstützen. Wie Ministerpräsident Bouffier in der Pressekonferenz ausführte, werde man bei der Baumartenauswahl nicht ideologisch vorgehen und die Baumarten berücksichtigen, die auf den Standorten gut wachsen, auch wenn sie bisher nicht heimisch sind (wie Bäume aus dem Mittelmeerraum aber auch Douglasie, Küstentanne, Kastanie etc.). Die Landesregierung hat ein klares Statement dafür abgesetzt, so schnell wie möglich klimastabile und artenreiche Wälder wieder aufzuforsten. Sie kommt damit einer alten SDW-Forderung nach.

Sehr begrüßt die SDW den Stopp des Stellenabbaus bei HessenForst und ein Überarbeiten des Personalkonzeptes 2025, bei dem es zu zahlreichen Revierzusammenlegungen und Stellenstreichungen auf der Fläche kommen sollte. Nach Ansicht der SDW werden jetzt viele Forstleute und Waldarbeiter im Wald gebraucht und weniger in den Amtsstuben. Die SDW begrüßt es, dass es nun nicht noch größere Forstreviere geben soll.

Mit der Aussage, rund 100 Millionen neue Bäume pflanzen zu wollen, kommt die Landesregierung ebenfalls einer SDW-Forderung nach. Die SDW hält aber auch weiterhin daran fest, zusätzliche Waldflächen durch Neuaufforstungen zu begründen. Ziel dieser Maßnahme ist es mit diesen zusätzlichen Waldflächen viele tausend Tonnen Kohlenstoffdioxid pro Jahr zu speichern. Der Wald ist der einzige wirksame und nachhaltig nutzbare Kohlenstoffspeicher an Land.

Rückfragen beantwortet Ihnen: Christoph von Eisenhart Rothe

Landesgeschäftsführer der SDW Hessen e.V. zu erreichen unter 01 75-20 74 54 0

pdf-Download:
PM der SDW -Begrüßung 12-Punkte Plan schutz der Wälder im Klimawandel

09.04.2019

30.08.2019

Waldrettungsmaßnahmen durch Land, Städte und Gemeinden

Neue Wälder braucht das Land:

SDW fordert 1000 Hektar Aufforstungen neuer Klimawälder im Jahr für Hessen

Mit einem umfangreichen 15 Punkte umfassenden Maßnahmenkatalog zur Rettung des hessischen Waldes wendet sich die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald – Landesverband Hessen e.V. an Politik und Gesellschaft.

Die kaum abschätzbare Schadensentwicklung auf Grund der gravierenden Folgen der Klimakatastrophe zwingt aus Sicht des Waldnaturschutzverbandes die gesamte Gesellschaft zu gravierenden Umdenkungsprozessen im Umgang mit dem Wald. Hier darf es daher keine Denkverbote geben.

pdf-Download:
PM der SDW Notprogramm für den heimischen Wald 25.07.2019.pdf

26.07.2019

Pressemitteilung zur Stilllegung von 6400ha Staatswald in Hessen

Die nach dem Bundesnaturschutzgesetz anerkannte Naturschutzvereinigung Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW) kritisiert die am heutigen Dienstag von Umweltministerin Priska Hinz (B´90/Die Grünen) bekannt gegebene Stilllegung von weiteren 6400 Hektar Staats-wald. Die SDW sieht darin einen massiven Verstoß gegen die Ziele des Klimaschutzes und des internationalen Waldschutzes.

pdf-Download:
PM der SDW zur Stilllegung von 6400ha Staatswald in Hessen.pdf

09.04.2019

Land Hessen legt Wälder still, statt ernsthaften Klimaschutz zu betreiben

Bis Ende April 2019 will das Hessische Umweltministerium 34.000 Hektar Wald unter dem Vorwand des Naturschutzes still gelegt haben. Das sind 10% der Staatswaldfläche Hessens. Wir kritisieren das scharf, weil es sowohl gegen Klimaschutz- wie auch vor allem gegen Naturschutzziele verstößt. Wald sollte weniger ein Spielball der Landespolitik als vielmehr auf Grund seiner vielfältigen Aufgaben und Wohlfahrtswirkungen ein wichtiges Element der nachhaltigen Daseinsvorsorge sein. Bitte beachten Sie auch den Link zur ARD-Dokumentation „Die Ausbeutung der Urwälder“ über das FSC-Zertifikat: http://mediathek.daserste.de/Reportage-Dokumentation/Die-Story-im-Ersten-Die-Ausbeutung-der-/Video?bcastId=799280&documentId=59966086

pdf-Download:
Pressemitteilung vom 08.02.2019
Wald und Klimaschutz – Faktenpapier (Stand 11/2018)

01.11.2018

Pressemitteilung - Neue Klage der SDW Hessen gegen Regierungspräsidium Darmstadt

Hessenwasser fördert nicht nachhaltig Grundwasser im Wasserwerk Pfungstadt!

Zu ihrer nunmehr dritten aktuellen Klage gegen das Land Hessen zieht die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW) vor das Verwaltungsgericht Darmstadt. Fristgerecht Ende August reichte der anerkannte Naturschutzverband die Klage gegen den Wasserrechtsbescheid des Regierungspräsidiums Darmstadt für das Wasserwerk Pfungstadt ein.

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Presssemitteilung - Neue Klage der SDW Hessen gegen Regierungspräsidium Darmstadt

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22.08.2018

Presssemitteilung der SDW zum Leitbild Wasserressourcenmanagement vom 22.06.18

Nachdem seit über drei Jahrzehnten eine gravierende Verschlechterung des Waldzustandes im Hessischen Rieds zu beobachten war und ehemals gesunde Laubwälder großflächig absterben, entschied sich der Landesverband Hessen der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald 2017 eine Klage nach dem Umweltschadensgesetz gegen das Regierungspräsidium Darmstadt / Land Hessen beim Verwaltungsgericht in Darmstadt einzureichen.

Presssemitteilung der SDW zum Leitbild Wasserressourcenmanagement vom 22.06.18

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22.06.2018


Pressemitteilung - Zum Start des Leitbildprozesses Wasserressourcenmanagement Rhein-Main

Trinkwasser dezentral beschaffen und Waldschäden sanieren
Zum Start des Entwicklungsprozesses „Leitbild für ein integriertes Wasserressourcen-management Rhein-Main“ stellt die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald Forderungen auf:
Wesentlicher Grundsatz der neuen Ausrichtung der Wassergewinnung muss es sein, dass die Wasserversorgung - soweit es irgendwie geht - dezentral organisiert werden muss.

pdf-Download:
Presssemitteilung - Zum Start des Leitbildprozesses Wasserressourcenmanagement Rhein-Main

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25.04.2016






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